Gemeinschaftsaustellung magenta
"Farben sind Taten des Lichts" (Goethe)
Unter diesem Titel veranstaltet die Künstlergruppe magenta eine Gemeinschaftsaustellung im Schloss Neudenau. Die Austellung wird ab 16. Mai 2010 zu sehen sein.
Die Künstlergruppe magenta wurde im Juli 2008 gegründet. Zur Zeit besteht sie aus fünf aktiven Künstlerinnen, die sich gegenseitig inspirieren und einen offenen und konstruktiven Umgang mit ihrer Kunst pflegen. magenta trifft sich 4x im Jahr, bearbeitet künstlerische Themen und organisiert gemeinsame Events. Die Teilnehmerinnen unterstützen sich gegenseitig im Sinne des Co-Mentoring. magenta ist ein offener Kreis, weitere interessierte Künstlerinnen können sich gerne anschließen.
Sabine Herbst *1963
ist Mediendesignerin aus Leidenschaft. Mit langjähriger Berufserfahrung eröffnete sie im Sommer 2008 ihr Büro für Mediendesign in Mosbach. Für Firmen, Verbände und Vereine gestaltet sie erfrischende Werbung für Print und Web. Ihr Wissen gibt sie mit Begeisterung in Schulungen an der VHS, der Jugendkunstschule Mosbach und in eigenen Malseminaren weiter. Kunst und Design sind für sie allgegenwärtig. In ihren großformatigen Acrylbildern setzt sie sich mit den sie umgebenden Eindrücken und Themen auseinander. Sie arbeitet mit Papierfragmenten, Spachteln und Schablonen den Kontrast zwischen zeichnerischen und malerischen Elementen heraus.
Ingrid Pfeffer *1967
hat ihr Schaffen den „Farben der Seele“ und der „Seele der Farben“ gewidmet. Leuchtende, heitere Transparenz wechselt mit dunklen, deprimierenden Tiefen. Ihre Farbexplosionen sprengen das enge Korsett gängiger Malerei. Mit Pinsel, Kohle und Kreide schaut sie ins Herz des Dargestellten. Ihre Gemälde sind spannungsgeladen und emotional, verbinden Gegensätze zur Einheit. Durch kontrastreiche Farbgebung erreicht sie Bildeindrücke, die magisch in ihren Bann ziehen. Fotorealistische Details werden durch Abstraktionen verstärkt. Es ist „das Bild hinter dem Bild“, das Empfinden des Betrachters, „da ist noch Soviel mehr“. Es sind Geheimnisse, die sich offenbaren und trotzdem unerklärbar bleiben. Kunst aus der Seele – für die Seele.
Gerda Schaller *1950
hat schon als Kind gerne gezeichnet. Diese Neigung war auch ausschlaggebend für ihre Berufswahl – sie wurde Goldgraveurin. Eine Ausbildung zur Gemeindereferentin folgte. Beide Berufe und 14 Jahre Einsatz auf Ozeanschiffen, die sie in über 100 Länder brachte, sind in ihren Gemälden sichtbar. Für ihre Bilder bevorzugt sie die klassische Ölfarbe und hat mit diesem Malmedium auch einige kleinformatige Hinterglasbilder entstehen lassen. Gerda Schaller hat sich für verschiedene Stilrichtungen geöffnet. Sie besuchte z. B. Kurse einer Schülerin von Adolf Hölzel, kommt aber immer wieder zur gegenständlichen Malerei zurück.
Angelika Merk *1957
wohnt und lebt seit über 27 Jahren mit ihrer Familie in Mosbach. Schon als ihre drei Söhne klein waren, liebte sie es mit ihnen kreativ zu sein und zu malen (auf Papier, Pappe und Seide). Sie bemalte Wände in Kinderzimmer, Bad und Kindergarten. Seit 2001 besucht sie Kurse der Malerin Heide Weber und erliegt immer wieder der Faszination der Aquarellmalerei. Sie ist begeistert über Gottes Schöpfung und Kreativität. Es ist für sie Entspannung, wenn sie Bilder und Motive, die sie ansprechen, in Aquarelle umsetzen kann.
Rosa Emmerling *1948
experimentiert gerne, sodass sich ihr Gesamtwerk sehr vielfältig präsentiert. Oft verwendet sie Materialien aus der Natur, wie Sand und Erde. Sie widmet ihren Schöpfungen ihre Seele und ihre ganze Kraft. Im Laufe der Zeit entstanden dabei auch ganz eigene, gemischte Farbtöne, die Rosa Emmerling mit ihrer Heimat verbindet, vor allem spezielle Blau- und Rottöne. Sie liebt kraftvolle Naturerscheinungen, wie z.B. Vulkane, aber auch Kristalle, die sie ebenso kraftvoll auf ihre Art ins Bild setzt. Die Ku?nstlerin ist Kroatin, seit 1968 lebt sie in Deutschland. Ab 1975 widmete sie sich dann ernsthafter der Malerei, ihrer Leidenschaft aus Kindertagen. Seit 2005 ist Rosa Emmerling gewerblich als Malerin tätig.
Die Ausstellung ist im Zeitraum vom
16. Mai bis 20. Juni immer sonntags
von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Bei schönem Wetter können Sie im Schlosscafé
im Hof unter der Linde Kaffee und Kuchen
genießen und die Künstlerinnen persönlich
kennenlernen.
Schloss Neudenau
Billigheimer Straße 3
74861 Neudenau
www.heimatmuseum-neudenau.de
Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.

