Ausstellung der Künstlergruppe magenta
magenta präsentierte künstlerische Vielfalt
Begeisterte Besucher, anregende Fachgespräche und intensiver Erfahrungsaustausch: Die erste Ausstellung der neuen Mosbacher Künstlergruppe Magenta, am Wochenende in der Hausgalerie von Gerda Schaller in der Waldstadt, war ein überragender Erfolg.
Die Kunstfreunde drängten sich am Wochenende in der Hausgalerie von Gerda Schaller, um sich an den ungewöhnlichen Maltechniken und unterschiedlichen Stilrichtungen der vier ausstellenden Künstlerinnen Angelika Merk, Gerda Schaller, Sabine Herbst und Ingrid Pfeffer zu erfreuen.
Die vier Mosbacher Malerinnen hatten im Juli 2008 die Künstlergruppe Magenta gegründet, um sich „gegenseitig zu inspirieren und einen offenen, konstruktiven Umgang mit der Kunst zu pflegen,“ wie Ingrid Pfeffer im Gespräch mit der RNZ erläutert. An vier Treffen pro Jahr wollen die Mitglieder Ausstellungen organisieren und sich gegenseitig im Sinne eines „Co-Mentoring“ unterstützen.
Sabine Herbst betreibt in Mosbach ein Büro für Mediendesign. In ihren abstrakten, großformatigen Acrylbildern setzt sie sich mit Themen und Eindrücken ihrer Umge-bung auseinander. Sie arbeitet mit Papierfragmenten, Spachteln und Schablonen überzeugend den Kontrast zwischen zeichnerischen und malerischen Elementen heraus. Die Mediendesignerin aus Leidenschaft veranstaltet Malseminare und unterrichtet bei der VHS und an den Jugendkunstschule Mosbach.
Angelika Merk hat sich der gegenständlichen Malerei verschrieben. Ihre Aquarellbil-der spiegeln die Schönheit der Natur, laden das Auge zum ruhigen Verweilen.

Gerda Schaller, von Beruf Goldgraveurin, liebt klare Formen und Strukturen. Sie hat mehr als 100 Länder bereist und nutzt diesen Erfahrungsschatz für außergewöhnliche Bildkompositionen in Öl und Acryl.
Ingrid Pfeffer, die durch Ausstellungen in Museen und im Europa-Parlament in Straßburg bekannt wurde, besticht durch künstlerische Vielfalt und die ungewöhnli-che Ausdruckskraft ihrer Werke. Sie malt mit Acrylfarben großflächige abstrahierte Gemälde, setzt fotorealistische Stilleben mit Pastellkreide auf Velourspapier um und gibt Kindern aus dem Krisengebieten der Welt ein Gesicht.
Die erste Ausstellung von Magenta glänzte mit dem reizvollen Gegensatz der unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen. Aus den gegensätzlichen Einzelwerken entstand ein interessanter Gesamteindruck, der die zahlreichen Besucher begeisterte.

